Hier versuchen wir, einige technische Begriffe zu erklären, die im Zusammenhang etwa mit unseren schnurlosen Telefonen und Telefonanlagen immer wieder für Unklarheiten sorgen. Diese Erklärungen sind für den Laien gedacht und erfüllen keinerlei Anspruch auf Exaktheit und Vollständigkeit.
Sollten Sie auf weitere Begriffe stoßen, für die Sie eine Erklärung wünschen, dann fragen Sie uns einfach! So können wir auch diese Seite nach Ihren Bedürfnissen erweitern.
Schnurlose Kommunikation / Funktelefone:
ISDN:
Sonstiges:
CT1+ ist ein Standard aus dem Jahr 1998 (vorher CT1, ohne Plus) für schnurlose Telefone im Nahbereich (etwa 400 Meter im Freien, 50 Meter in Gebäuden). Leider werden heute kaum noch schnurlose Telefone nach CT1+ hergestellt, obwohl sich der Standard gerade im Heimbereich bewährt hat und als gesundheitlich völlig unbedenklich gilt.
Bei CT1+ werden sämtliche Signale analog moduliert; dabei tritt keine gepulste Strahlung auf. Deshalb gilt CT1+ im allgemeinen als verträglicher, als der digitale DECT-Standard.
CT1+ sendet mit einer Sendeleistung von ca. 10mW bei rund 900MHz. Sowohl Mobilteil, als auch Basis senden nur bei einer bestehenden Verbindung; die Strahlenbelastung wird also so gering, wie möglich gehalten.
Leider entstehen durch die analoge Technik auch Nachteile, wie die mangelhafte Abhörsicherheit. Außerdem sind größere Telefonanlagen oder internen Gespräche mit CT1+ i.d.R. nicht möglich.
Folgende Geräte auf unserer Seite verwenden CT1+: ST9000PX, Telekom Sinus33.
DECT ist der Standard, der heute für fast alle schnurlosen Telefone im Nahbereich (bis zu 300 Meter Reichweite im Freien, etwa 30 bis 50 Meter Reichweite in Gebäuden) eingesetzt wird.
Bei DECT wird das Signal digital moduliert und in sog. Zeitschlitzen übertragen. Dabei entsteht gepulste Strahlung, über deren Auswirkungen auf den Menschen noch keine klaren Ergebnisse vorliegen.
DECT sendet mit einer maximalen Sendeleistung von 250mW bei rund 1900MHz. Diese Sendeleistung ist dabei deutlich geringer als die eines GSM-Handys.
Das Mobilteil sendet bei DECT nur, wenn Sie ein Gespräch führen (sie können sich das schnurlose Telefon also ohne Bedenken auf das Nachtkästchen legen). Die Basis sendet auch, wenn keine Verbindung besteht. Der sog. "Elektrosmog" entsteht also nur in der Nähe der Basis.
Ein großer Vorteil des DECT-Standards ist, dass sich verschiedene DECT-Geräte nicht gegenseitig stören und dass etwa bei größeren Anlagen mehrere interne und externe Gespräche gleichzeitig stattfinden können.
In größeren Telefonanlagen, wie z.B. der Hagenuk DCS DECT3 und DCS DECT32 werden mehrere sog. Zellen aufgebaut, um in einem größeren Bereich (z.B. Firmengelände) schnurlos telefonieren zu können. Dies wäre mit analogen Standards nur schwer möglich.
Folgende schnurlosen Telefone auf unserer Seite verwenden den DECT-Standard: CD, Clou, Pico, Ocip, Topas, Office I und Office II, Europhone free, Telekom T+2, Octophone free, Digicell CX
Folgende DECT-Telefonanlagen finden Sie auf unserer Seite: DCS DECT3, DCS DECT32, Europhone XL, Ocip, Octopus C20, Octopus C300, Europa 40i.
GAP ist eine einheitliche "Sprache" für DECT-Telefone. GAP-Geräte verschiedener Hersteller lassen sich in jede GAP-kompatible Basis einbuchen. So können Sie Geräte verschiedener Hersteller beliebig miteinander kombinieren.
Sie können z.B. unser Telefon Topas an Ihrer Siemens-Gigaset-Basis betreiben oder auch umgekehrt das Gigaset Handbedienteil an der Topas-Basis anmelden.
Folgende Geräte auf unserer Seite unterstützen den GAP-Standard: Clou GAP, Pico, Topas.
GSM ist der derzeit gültige Standard für "echte" Handies. Er wird in der Zukunft durch UMTS abgelöst. Anders als mit einem schnurlosen Telefon können Sie mit einem GSM-Handy auch außerhalb Ihres Wohnbereichs telefonieren. Die Netzabdeckung (also der Bereich, in dem das Handy funktioniert) ist beinahe flächendeckend in Deutschland.
GSM sendet bei rund 900MHz (D-Netz, z.B. D1) oder 1800MHz (E-Netz, z.B. E-Plus). Die Signale werden digital moduliert, und auf mehrere Zeitschlitze verteilt. Dabei entsteht gepulste Strahlung, über deren Auswirkungen auf den Menschen noch keine klaren Ergebnisse vorliegen. Die Sendeleistung ist dabei aber um ein Vielfaches größer, als bei schnurlosen DECT-Telefonen. Hinzu kommt, dass ein GSM-Handy immer dann sendet, wenn es eingeschaltet ist.
Sie benötigen für Ihr GSM-Handy einen separaten Vertrag mit einem Mobilfunkbetreiber, wobei die Gesprächsgebühren meist deutlich höher liegen, als im Festnetz. Auch deshalb kann ein GSM-Handy kein schnurloses DECT-Telefon ersetzen.
Sie finden auf unserer Seite weitere Informationen über die GSM-Handys Hagenuk GlobalHandy und Ferrari-Handy.
Der SAR (Spezifische Absorbtionsrate) gibt an, wieviel Sendeleistung eines GSM-Handys an ein Kilogramm menschliches Gewebe (Kopfbereich) abgegeben wird.
Je geringer dieser SAR-Wert ist, desto geringer ist auch die Strahlenbelastung beim Telefonieren. Gesundheitsbewußte Käufer achten also auf niedrige SAR-Werte.
Die Höhe des SAR-Werts hängt u.a. entscheidend von der Bauform der Antenne ab. Viele moderne, sehr kleine GSM-Handys haben wegen schlecht angepasster (d.h. meist zu kurzer) Antennen daher recht hohe SAR-Werte. Im Gegensatz dazu zeichnet sich beispielsweise das Hagenuk GlobalHandy durch sehr niedrige SAR-Werte aus.
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